Pionierflotte - Allgemeines

Die Flusspionierkompanien der Bundeswehr waren gemäß „Stärke- und Ausrüstungsnachweis“ (StAN) in Auftrag, Gliederung und Personal identisch, verfügten jedoch über einen unterschiedlichen Bootspark.

Die Erstausstattung mit Wasserfahrzeugen bestand ausschließlich aus Booten, die von den „Alliierten“ der jungen Bundeswehr überlassen wurde. 

Um die fehlende Übersetzkapazität in Bootsform auszugleichen, wurden den Flusspionierkompanien in Koblenz und Achim zwischenzeitlich das Hohlplattenbrückengerät  übergeben. Als Antriebsmittel für die „Hohlplatte“ dienten große Motorboote. Für den Transport von Schwimmbrückengerät und Motorboote  waren Lastkraftwagen “Sieben-Tonner“ mit Anhänger vorgesehen. Der Umfang des zugewiesenen „Ersatzgerätes“ war zeitweilig beträchtlich. Er betrug bis zu 300 Pontons und 30 Motorboote mit einer großen Zahl an Transportfahrzeugen. Diese Übergangsregelung dauerte bis Mitte der sechziger Jahre.