Darüber schmunzelt die Truppe

Der Berufssoldat kaufte ein stillgelegtes Bahnhofsgebäude als Altersruhesitz in seinem Heimatort an der Mosel.

Nach seiner Pensionierung sah er eines morgens einen Messtrupp in seinem Vorgarten. “Wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass hier ein Rangier- und  Abstellgleis verlegt werden muss. Natürlich werden Sie von der Bahn dafür entschädigt“, sagte der Ingenieur. Da meinte der Pensionär mit seinem trockenen Humor: „Über das Geld müssen wir mit meinem Anwalt reden, aber glauben Sie ja nicht, dass ich jedes Mal die Gartentür aufmache, wenn ein Zug kommt!“ 

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Der Fachsportleiter für Schwimmen engagierte sich bei der Grundausbildung besonders um die Nichtschwimmer. Bei einer Übungsstunde verließ ein sehr wasserscheuer Nichtschwimmer eiligst das Wasserbecken und verkroch sich in eine Ecke. Der Vorgesetzte fragte ihn: „Was ist los, haben Sie keine Lust mehr?“ 

„Doch schon, Herr Hauptfeldwebel,“ antwortete der Rekrut, „aber ich habe keinen Durst mehr!“ 

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Na, Herr Oberfeldwebel, hat die Medizin geholfen?“ 
„Ausgezeichnet, Herr Stabsarzt. Das Rheuma ist weg, mein Kamerad hustet nicht mehr – und mit dem Rest habe ich an Bord die Schiffsglocke putzen lassen!“

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Der Bootskommandant  lässt sich die Haare schneiden. 
Der Friseur fragt: „Möchten Sie Ihre Stirnlocke behalten?“
„Natürlich“, sagt Max. 
„Gut, dann lasse ich sie Ihnen einpacken!“

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Der Schirrmeister hat starke Rheumaschmerzen in beiden Schultern.
„Na, etwas zu flott gelebt in jungen Jahren“, meinte der Stabsarzt.
“Das kann schon sein, aber mit der Schulter am wenigsten“, erklärte der Hauptfeldwebel.

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Beim Frühstück an Bord der Bodanfähre: 
„Sieht nach Regen aus“, bemerkte der Feldkoch.
Darauf der Bootsmaschinist: „Ja, aber man merkt, dass es Kaffee sein soll!“

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Die Bootsbesatzung war während der Streckenfahrt an Land und kommt aus einem Restaurant:
„Die Suppe war kalt und hat nach nichts geschmeckt“, sagte einer. 
„Und das Fleisch war zäh und voller Knorpel“, meinte ein anderer. 
„Und das Bier war warm und abgestanden“, ergänzte ein dritter. 
„Und  wenn wir nicht so schnell gegangen wären, hätten wir womöglich dafür noch bezahlen müssen“….!“ 

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Beim Frühstück liest die Frau die Zeitung und sagt zu ihrem Mann: „Die suchen einen Mann um die Fünfzig, der Frauen belästigt.“ 
Der Altgediente: „Glaubst Du wirklich, das ist das Richtige für mich?“

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„Sag’  mal Mayer Frido, ich habe gehört, Dein Vater hat 32 Pferde?“ „Jawoll Herr Major!“
„Ist ja toll, habt ihr auch ein Gestüt?“ 
„Nein, ein Karusell!“

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Der junge, in Mindestdienstzeit zum Feldwebel beförderte  „Offizier vom Wachdienst (OvWa) belehrte seine Soldaten vor Antritt ihres Dienstes.
Er sagte im wichtigen Tonfall:

  • „Sie brauchen zum Wachdienst einen sechsten Sinn“!
  • „Sie müssen alles sehen und alles hören“!
  • „Sie müssen besonders misstrauisch sein und wenn Sie merken, dass etwas nicht in Ordnung ist, blitzschnell handeln“!
  • „Gehen Sie immer von der Annahme aus, dass die andere Seite Fehler macht“!

Der lang gediente Stabsunteroffizier, der seinem Vorgesetzten die ersten Schritte des militärischen Alltages beigebracht hatte und nunmehr als Wachhabender dem  Vortrag kritisch zuhörte meldete sich zu Wort:

  • ·         „Ich bin diesen Anforderungen nicht gewachsen“!

Und weiter sagte er zu seinem verblüfften Kameraden:
“Weißt Du was -, ich schicke Dir am besten meine Schwiegermutter“!

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Zwei Sanitätssoldaten hatten mit ihrem Dienstfahrzeug einen Kfz-Unfall. Der Schirrmeister forderte von den Soldaten eine schriftliche Unfallmeldung mit  einer Stellungnahme des Vorgesetzten. Der Stabsarzt schrieb abschließend zu dem Vorfall: 

            „Das Sanitätsfahrzeug war zwar in den Unfall verwickelt,
             aber eine Beteiligung lehnen alle Beteiligten ab!“