Pionierschlepper

Grundlage

Pionier-SchlepperTyp „Mainz“, hier: T 41 bei der Jungfernfahrt, wurde am 16.02.1960 in Dienst gestellt. Die Flusspionierkompanie (TV) 790, Koblenz, war mit der Truppenerprobung dieses Bootes beauftragt

Einsatz

Der Schlepper wurde zum Bergen und Schleppen schadhafter Wasserfahrzeuge sowie zur Hilfeleistung bei Instandsetzungen, Räumungsarbeiten und Bränden eingesetzt.

Das Brechen von Eis bis zu 20 cm Kerneisstärke war möglich.

Der Einsatz erfolgte im Rahmen der Flusspionierkompanie oder auch zur Verstärkung eines Flusspionierzuges.

Beschreibung

Breite auf Spanten 5,90 m
Größter Tiefgang 1,00 m
Antriebsmotor KHD SBF 12 M 716
mit Renk-Getriebe SWGF 32 2 x 279 KW (2 x 380PS)
Geschwindigkeit 21 Km/h
Bewaffnung 1 x 2 MG 3
Länge über alles 27,96 m
Orginalkosten 1959: 500.00,00 DM

Bauart

Der Pionier-Schlepper hatte einen typischen breiten Schlepperrumpf mit Spiegelheck und niedrigem Aufbau. Auf einer Konstruktion aus kräftigen Stahlprofilen bzw. Stahlblechen war eine geschweißte Außenhaut aus Stahlblechen mit Materialstärken bis zu 10 mm aufgebracht. Diese robuste Bauweise ermöglichte einen Einsatz unter harten Bedingungen und eine lange Lebensdauer.

Besatzung

Der Pionier-Schlepper auf der Ostsee

1 Hauptfeldwebel Bootskommandantenfeldwebel
und Gruppenführer

1 Feldwebel Bootsmaschinenfeldwebel

1 Unteroffizier Bootssteuermannunteroffizier

1 Hauptgefreiter Bootsmaschinist

1 Soldat Flusspionier

1 Soldat Flusspionier und Feldkoch

1 Soldat Flusspionier und Sprechfunker