Koblenz/Neuwied

Wappen

Bei ihrer Erstaufstellung im August 1957 hat die Kompanie ein Tätigkeitsabzeichen der Landungspioniere, - ein silberfarbener Anker mit Steuerrad auf grünem Grund in Wappenform - unter Verwendung der Nationalfarben - schwarz, rot, gold -
als Kompaniewappen übernommen.
Mit diesem Wappen sollten die Leistungen dieser speziellen Pioniertruppe, insbesondere bei der Rettung von Menschenleben, in Erinnerung gehalten werden.
Der Bundesminister der Verteidigung hat im November 1985 dieses Kompaniewappen als „internes Verbandsabzeichen“ zum Tragen an der Uniform zugelassen. 

Aufstellung

Die ersten Flusspioniere wurden im Frühjahr 1957 bei dem „Pionierbataillon Koblenz“, später umbenannt in schweres Pionierbataillon (TV) 717, in Koblenz-Metternich, für ein Vorkommando zusammengezogen.

Am 03.07.1957 traten 20 Soldaten mit der Bezeichnung „Kommando-Pionier-Fluss-Kompanie“ bei dem französischen Marineverband “Flottille du Nord“, der Forces Maritimes du Rhin in Koblenz-Lützel, den Dienst an mit dem Auftrag:

  • Ausbildung zur Bootsbesatzung 
  • Übernahme von Booten
  • Vorbereiten von Maßnahmen zur Übernahme des französischen Marinestützpunktes.

Mit der Aufstellung der ersten Flusspionierkompanie der Bundeswehr war Hauptmann
Fred PENSSLER als Führer des Vorkommandos beauftragt.